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Das Polytetrafluoräthylen, kurz PTFE genannt, wurde nach dem 2.
Weltkrieg von den USA für militärische Zwecke entwickelt und
steht seit ca. Mitter der 60er Jahre der Inustrie für Sonderaufgaben
zur Verfügung.
Das moderne Tetrafluoräthylen wird durch terhmische Spaltung des
Kältemittels Frigen gewonnen. In der Polymerisation wird das monomere
Tetrafluoräthylen zu dem polymeren PTFE-Rohstoff umgesetzt.
Das PTFE kann aufgrund seiner guten technischen Eigenschaften als König
der Kunststoffe bezeichnet werden. Es eroberte wegen seines hohen Temperaturbereiches,
Chemikalienbeständigkeit und guten Gluteigenschaften immer breitere
Anwendungsgebiete.
Um bestimmte gewünschte Füllstoffe wie Glas, Kohle, Graphit,
Stahl, Bronze und MOS2 beigemischt. Diese PTFE-Compounds können dann
für die verschiedensten Anwendungen eingesetzt werden.
Oberhalb des Kristallitschmelzbereiches von ca. 340°C bildet z.B.
PTFE nicht wie andere Thermoplaste eine mehr oder weniger zähflüssige
Schmelze, sondern es behält die ihm vorher gegebene Gestalt bei.
Da das Polymerisat im amorphen Zustand außerdem sehr scherempfindlich
ist und zu Schmelzbruch neigt, ist eine Formgebung durch Spritzgießen
oder Extrudieren in der üblichen Weise nicht möglich. Für
die Verarbeitung von PTFE mussten deshalb spezielle Verfahren entwickelt
werden. Die Verarbeitung des Rohstoffes erfolgt außer Pressen mit
sogenannten Ram- bzw. Pastenextrudern.
Zur Verarbeitung durch Spritzpressen (Transferpressen) und Extrudieren
wurden die Fluorpolymere PFA, FEP, PTFE und andere entwickelt.
Beim Transferpressen wird das aufgeschmolzene Harz unter Druck von einem
Schmelztopf in ein Werkzeug, dessen Temperatur über dem Schmelzpunkt
des Harzes liegt, gepresst (transferiert). Zum Vergleich: Beim Spritzgießen
ist die Werkzeugtemperatur unter dem Schmelzpunkt des Harzes.
In Zusammenarbeit mit der Dyneon GmbH entwickelte
FAG einen den Erfordernissen entsprechenden vertikalen Ramextruder. WK
Worek Kunststofftechnik, die diese Produktlinie übernahm, entwickelte
sowohl die Ram- als auch die Pastenextrusion weiter zu einem Baukastensystem.
Zusätzlich wurden Systeme zum Transferpressen z.B. von PFA am Markt
offeriert.
1999 übernahm Keicher Engineering GmbH das Programm, die Patente
und Mitarbeiter der Firma WK Worek Kunststofftechnik GmbH, die in Konkurs
ging.
Im Jahr 2002 wurden PTFE-Drahtbeschichtungsextruder ins Programm aufgenommen.
Durch die modular aufgebauten Systeme können wir uns jedem Kundenwunsch
anpassen, der technisch realisierbar ist.
Wir sind Hersteller von Maschinen für die Verarbeitung von hochmolekularen
Kunststoffen wie PTFE, UHMW-PE, Polyimid und weiteren Kunststoffen. Für
unsere Kunden planen und liefern wir komplette Systeme weltweit. Keicher
Enngineering AG liefert Ihnen Ihr maßgeschneidertes System, falls
die Aufgabenstellung es erfordert.
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